• Konfliktlösung durch (Wirtschafts-)Mediation •

Was ist (Wirtschafts-)Mediation und was kann sie leisten?

Die Mediation ermöglicht Parteien eines Konflikts in einem außergerichtlichen, strukturierten Verfahren mit Unterstützung eines Dritten, des Mediators, eine zukunftsorientierte, zufriedenstellende und nachhaltige Lösung zu finden.

Bei Konflikten in und zwischen Unternehmen können die Parteien durch eine Wirtschaftsmediation zeitnah und ressourcenschonend Lösungen finden, die die Grundlage für eine erfolgreiche Fortsetzung arbeitsrechtlicher oder geschäftlicher Beziehungen darstellen.

Als Wirtschaftsmediatorin mit langjähriger Erfahrung mit innerbetrieblichen und unternehmensübergreifenden Konflikten kann Frau Dr. Kutzner als Mediatorin Sie bei der Lösung Ihrer Konflikte unterstützen.




Für welche Konflikte ist eine Wirtschaftsmediation sinnvoll?

Innerbetriebliche Konflikte können zum Beispiel auftreten

• innerhalb der Geschäftsführung,
• zwischen Gesellschaftern,
• zwischen Führungskräften,
• zwischen dem Arbeitgeber und dem Betriebsrat,
• zwischen Tarifvertragsparteien,
• zwischen einzelnen Mitarbeitern,
• zwischen einem Mitarbeiter und Führungskräften,
• zwischen Abteilungen oder Teams,
• zwischen der Geschäftsleitung und einzelnen Mitarbeitern u.s.w.

Die Ursachen für Konflikte im innerbetrieblichen Bereich sind vielfältig. So kann es beispielsweise nach Fusionen, Umstrukturierungen oder Unternehmensnachfolgen ebenso zu Konflikten kommen wie bei Änderung von Arbeitsabläufen, Veränderungen von Teams und Abteilungen oder bei der Rückkehr von Expatriates.

Unternehmensübergreifende Konflikte können entstehen

• mit anderen Unternehmen,
• innerhalb eines Konzerns und
• zwischen Geschäftspartnern.

Konflikte im unternehmensübergreifenden Bereich können zum Beispiel bei Unstimmigkeiten im Rahmen einer Vertragsabwicklung entstehen. Sie können langjährige Geschäftsbeziehungen zerstören oder gefährden. Oftmals stellen sie für eine Konfliktpartei sogar eine Existenzgefährdung dar.




Wie läuft ein Mediationsverfahren ab?

Zunächst wird geklärt, welche Personen an dem Mediationsverfahren teilnehmen sollten. Mit den Konfliktparteien wird dann besprochen, welche Anliegen sie besprechen möchten, worum es ihnen geht. In einem nächsten Schritt wird mit Unterstützung des Mediators erfasst, warum die einzelnen Themen für die Konfliktparteien wichtig sind, was ihre persönlichen Hintergründe sind und welche Interessen und Bedürfnisse sie haben. Die Konfliktparteien erarbeiten in einem vom Mediator geförderten Prozess neue Lösungen. Diese werden in einer verbindlichen Vereinbarung fixiert.




Was ist Ihr Nutzen?

• Neutraler Vermittler:

Sie erhalten eine professionelle Unterstützung bei der Konfliktlösung durch einen allparteilichen Mediator, einen neutralen Vermittler.

Selbstbestimmung:

Kein Dritter entscheidet über Ihren Konflikt. Sie können die Lösung Ihres Konflikts vielmehr selbst und eigenverantwortlich bestimmen, so dass eine Konfliktlösung gegen Ihren Willen – anders als bei einer gerichtlichen Entscheidung – ausgeschlossen ist.

• Sicherheit:

Sie müssen nicht auf ein ungewisses Prozessergebnis warten; Sie selbst bestimmen gemeinsam mit den weiteren am Konflikt beteiligten Personen, ob und mit welchem Inhalt eine Vereinbarung zustande kommt.

Erfolg:

Mediationsverfahren werden in 80% der Fälle erfolgreich durchgeführt.

• Zeitgewinn:

Das Mediationsverfahren kann zeitnah, zügig und unter Berücksichtigung Ihrer Terminvorstellungen geführt werden.

Richtiger Zeitpunkt:

Sie bestimmen den richtigen Zeitpunkt. Ein Mediationsverfahren kann jederzeit geführt werden, unabhängig davon, ob bereits ein gerichtliches Verfahren anhängig ist oder nicht.

Ressourcenschonung:

Eine Konfliktklärung durch Mediation verhindert die häufig mit einem Konflikt einhergehende Beeinträchtigung der Leistungen von Mitarbeitern und betrieblicher Abläufe und schont damit wichtige unternehmerische Ressourcen.

• Interessenwahrung:

Ihre hinter dem Anliegen stehenden individuellen (persönlichen) Interessen werden berücksichtigt.

• Verschwiegenheit:

Der Rechtsanwaltsmediator ist zur Verschwiegenheit verpflichtet.

• Vertraulichkeit:

Die Mediationssitzungen sind, anders als gerichtliche Verhandlungen, nicht öffentlich.

• Kosten:

Aufwändige Gerichtsverfahren, langwierige und teure Sachverständigengutachten werden vermieden. Mit dem Mediator werden üblicherweise Stundensätze vereinbart. Die Kosten von Mediationsverfahren werden von einigen Rechtsschutzversicherern übernommen.

• Wahrung der Geschäftsbeziehung:

Die persönliche/arbeitsrechtliche/geschäftliche Beziehung kann regelmäßig erhalten bleiben.

• Zukunftsorientierung:

Der Blick wird nicht in die Vergangenheit, sondern in die Zukunft gerichtet. Hierdurch können Sie Ihre Vertragsbeziehungen erfolgreich und nachhaltig gestalten.

• Verbindlichkeit:

Es kann eine rechtsverbindliche Vereinbarung abgeschlossen werden.

• Rechtsanwalt:

In einem Mediationsverfahren können Sie sich anwaltlich beraten lassen.